Unser Betrieb: Chronik 
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Landwirtschaftlicher Betrieb Hof-Schürholz

    Hof Schürholz
 

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Vorstellung des Betriebs "Hof Schürholz"

 

Der Landwirtschaftliche Betrieb bewirtschaftet rund 68 ha Fläche, davon ca. 8 ha Ackerland. Die 60 ha Grünland werden ausschließlich Extensiv bewirtschaftet. Davon werden ca. 20 ha im sogenannten "Kultur-Landschaftsprogramm" des Kreises Olpe nach Auflagen für den Natur- und Artenschutz in Naturschutz- und Feuchtgebieten von Rindern beweidet. Ein wertvoller Beitrag für die Landschaft und Artenvielfalt in und um Hünsborn. Einige Flächen haben wir für die Universität Bonn zu wissenschaftlichen Zwecken bei der Untersuchung der Hummel- und Heuschreckenpopulation auf extensiv genutzten Weiden zur Verfügung gestellt.

  
 

Den Ackerbau betreiben wir als Futtermittelproduzent für den eigenen Tierfutterbedarf. Darunter wird Sommer- und Wintergerste, sowie Weizen angebaut. Zwischenfrüchte wie Senf werden im Herbst nach der Ernte gesät.

Die Milchwirtschaft wurde 2010 aufgegeben. Seither beleiben die Kälber mindestens 7 Monate bei Ihre Mutter um zu säugen und werden später als sogenannte Absetzer an Rinderzüchter verkauft oder bei den Bullen wird die Zucht im eigenen Betrieb durchgeführt.

Seit 2010 ist der Betrieb durch gezielte Besamung und Auslese der eigenen Tiere bestrebt, die Zucht der Fleckviehbullen und Rinder in Richtung "genetische Hornlosigkeit" zu züchten; und das seit 2015 mit Erfolg.
Im Herbst 2014 wurde ein Reinzuchtbulle mit entsprechenden genetischen Merkmalen aus dem Bundesland Hessen gekauft. Mittlerweile werden seit 2016 nur noch Kälber ohne Hörner in unserem Betrieb geboren. Entweder über reinerbige, homouygote Besamung oder durch unseren reinerbigen Zuchtbullen Hans PP.

       

Normalerweise bleiben die Tiere von April bis November je nach Witterung draußen auf der Weide. Im Winter leben sie in geräumigen Großboxen in kleineren Gruppen zu 90 Prozent auf artgerechter Stroheinstreu und nicht nur auf Spaltenböden.

Das Winterfutter ist in der Regel Grassilage, Heu, Weizen und Gerste. Das Stroh der Getreideernte wird für die Einstreu der Boxen benötigt. Hier reicht das eigene Stroh aber schon lange nicht mehr aus, so dass dies zum Großteil zugekauft werden muss.

Unsere Maschinen und der Fuhrpark ist nicht unbedingt der Modernste, aber sicherlich zuverlässig und zweckmäßig.
Die 3 Tracktoren, Deutz 45-06 und 72-06 sowie ein IHC 644 habe alle viele Jahrzehnte auf dem Buckel, tun Ihren Dienst aber sehr gut. Ein Weidemann Hoftruck erleichtert uns die Arbeit beim Misten und Transport von Einstreu.
Bisher kommen wir daher in der Regel ohne Beauftragung von Lohnunternehmungen und ohne Fremdpersonal  aus.

   

 

Im Jahr 2012 haben wir unsere eigene Pflanzenkläranlage in Betrieb genommen. Nach Auflagen des Kreises Olpe (Regelung der Landesregierung in NRW, die umgesetzt werden muß) wurde dies nötig, da unser Betrieb nicht an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen war. In einem Schilfpflanzenbeet aus verschiedenen Kiessorten und Sand wird das Abwasser nun gereinigt, bevor es großflächig in einer Verrieselungsanlage versickert.

 

Diese moderne Kläranlage funktioniert seit dem quasi Störungsfrei und ist ein weiterer Beitrag für den Natur-, Boden- und Grundwasserschutz. Bis zum Jahr 2015 müssen alle nicht an den Kanal angeschlossenen Wohnhäuser eine eigene Kläranlage bauen. Die Pflanzenkläranlage ist eine günstige und sehr saubere Variante mit einer natürlichen Biologie, die weitgehend energiefrei Arbeiten kann.

Nicht zum Landwirtschaftlichen Betrieb, aber zum Hobby von uns gehören die großen Gärten und Zierpflanzen um unseren Hof herum. Die Blumenpracht und die Gemüsegärten hegen und pflegen vor allem Josef und Luise Schürholz, genau so wie die dutzenden Obstbäume um den Betrieb.

 

 

Seit 2013 ist Christoph mit rund 6 Bienenvölkern unter die Imker gegangen; direkt unter dem Hof-Schürholz als Standort. Nachdem das Frühjahr 2013 wegen der langen Kälte und dem nassen April und Mai für die Bienen quasi ausgefallen war, ist der Sommer ein sehr guter Bienensommer gewesen.
Seit Sommer 2014 gibt es auch Hünsborner Honig auf dem Hof-Schürholz zu erwerben. Auf dem Bild unten sieht man einen der beiden Bienenfreistände. Insgesamt wurden 2014 und 2015 an 7 verschiedenen Standorten 32 Bienenvölker eingewintert. Die Imkerei ist zu einer Nebenerwerbsimkerei gewachsen. Das Kleingewerbe der Imkerei Schürholz bietet auch weiterverarbeitete Produkte wie Met, Honigkilör, Wachs- und Propolisprodikte an.

Ein Leistungsprüfstand für Reinzuchtköniginnen ist ebenfalls aufgebaut und wird ab 2015 geprüft werden. 2016 wurde die erste Königinn von Christoph Schürholz mit einer A-Köhrung geköhrt und hat einen Gesamtzuchtwert von 134 %. Mehr zur Imkerei unter www.imkerei-schuerholz.de

 

 

 


 

© 2010 Hof Schürholz, Christoph Schürholz, Hünsborn